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Theatertod - Kriminalroman

Stoff


Das findet statt.
Theatertod spielt beinahe ausschließlich im Kölner Schauspielhaus und gibt einen a
uthentischen Einblick in den Alltag deutscher Stadttheaterbetriebe. Ein zentrales Thema ist zudem Hierarchiedenken und Machtmissbrauch. Fesselnd wie einfühlsam entwickelt sich das Geschehen um einen verleugneten Mord, um eine sich ständig in Selbstverteidigung befindenden Belegschaft und um einen jungen Regieassistenten als Zentrum.

Zudem vermittelt sich ein eindrückliches Bild, wie veraltet die Bausubstanz des Kölner Schauspielhauses ist und wie sehr es erodiert. Tatsächlich sollte es, wie im Roman erwähnt, eigentlich abgerissen werden - aber die Bürger der Stadt wehrten sich und konnten sich durchsetzen: seit Sommer 2012 wird nun saniert. Gesamterscheinungsbild und Fassade bleiben erhalten, auch der Theatersaal - jedoch die innere Kernsubstanz wird erneuert.


Hier spielt es.
 
Normalerweise arbeiteten am Kölner Theater rund 600 Personen – Techniker, die unentwegt Bühnenbilder bewegen; Schneider, die jedes Kostüm auf Maß nähen; Maskenbildner, die einzelne Haare zu Perücken knüpfen. Und natürlich Schauspieler, die Texte einstudieren und mit Regisseuren nach wochenlangen Proben eine fesselnde Inszenierung zur Premiere bringen. Das Wirken von so vielen gilt einzig dem Ziel, am Abend ein faszinierendes Erlebnis auf der Bühne entstehen zu lassen.

Manche sagen, Betriebe dieser Größe seien nur mit strenger Disziplin zusammenzuhalten. Dass es ohne Autorität nicht gehe, dass Druck zwangsläufig Ergebnisse mit sich bringe. Doch was, wenn Leistungsanforderung und Zielorientierung zu weit getrieben werden? Wenn die Grenze zur Menschenverachtung überschritten wird?




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