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Theatertod - Kriminalroman

Hintergrund


Sanierung

Im Buch wird davon gesprochen, dass das Schauspielhaus abgerissen werden soll, was auch tatsächlich zunächst geplant war. Die Kölner Bevölkerung hat jedoch ihre Meinung bei der Politik durchsetzen können und stattdessen wurde im Sommer 2012 begonnen, den gesamten Gebäudekomplex der städtischen Bühnen zu sanieren. Das Innere wird neu angelegt, die Fassaden bleiben im Wesentlichen erhalten.

Einen allgemeinen Überblick über den geplanten Abriss, die Auseinandersetzung, und die nun stattfindende Gesamtsanierung gibt die offizielle Bau-Webseite. [hier]

Ausführlicher über den Bürgerprotest und den beabsichtigten Neubau berichten die Webseiten der Aktion Mut zur Kultur. [hier]

Von dort stammt auch eine umfangreiche PDF-Datei mit vielen Bildern. Sie vermittelt einen Eindruck von Geschichte und Aussehen des Schauspielhauses und von verschiedenen (so nicht verwirklichten) Umbaukonzepten.  [hier]


Amphitryon

Im Roman wird am Stück Amphitryon von Heinrich von Kleist geprobt. Dessen Inhalt ist im Zusammenhang mit der Geschichte nicht wesentlich, aber auch nicht uninteressant. Meine Zusammenfassung der Handlung als PDF-Datei  [hier]


Theaterszene Köln

Michael nennt als Alternative zum Stadttheaterbetrieb die freie Kölner Theaterszene. Da sie enorm vielseitig ist, gibt es eine Webseite, die Übersicht und Information über Spielstätten, freien Gruppen und deren Aufführungsterminen gibt  [hier]


Meister-Schüler-Beziehung

Der Intendant im Roman bezieht sich mehrfach auf etwas, was er "Meister-Schüler-Beziehung der Buddhisten" nennt. Es gibt in der Tat in der Lehrtradition nach Nichiren das Konzept der Einheit von Meister und Schüler. Zusammengefasst besagt es in etwa, dass durch das Ziel des Buddhismus, das Glück eines Menschen zu fördern und dessen persönliche Entwicklung auf tiefster Ebene zu unterstützen, hier die Beziehung zwischen spirituellem Lehrmeister und Schüler besondere Bedeutung hat.

Die Aufgabe des
Lehrers ist es, ein Ideal durch die eigene Lebensweise greifbar zu machen - aufzuzeigen, wie es zu erreichen ist. Der Schüler bemüht sich, diese Vorstellungen umzusetzen und ihnen noch näher zu kommen als der Meister. Darüber hinaus wünscht sich ein echter Mentor, dass sein Schüler ihn in Weisheit und Mitgefühl übertrifft, denn das ist der Ursprung für die Weiterentwicklung einer Persönlichkeit. Letztlich führen also das gemeinsame Ideal und die gemeinsame Bemühung, es zu verwirklichen, zu einer tiefen Verbundenheit, zur Einheit von Meister und Schüler.

Eine ausführliche Darstellung, die auch die Gesamtlehre des Nichiren-Buddhismus stärker einbezieht, findet sich auf der Webseite der Deutschen SGI.   [hier]